Mittwoch, 12. Dezember 2007

Bali

Mein letztes Reiseziel .. BALI .. die Trauminsel im Süden Indonesiens! Am 29.11., Donnerstag Abend, hob unser Flieger in Richtung Denpasar ab. Am Flughafen von Denpasar buchten wir uns dann gleich ein Hotelzimmer für die ersten Nächte in Kuta, einem Badeort im Süden der Insel.
Kuta ist jener Ort Bali's wo sich vorwiegend junge Surfer treffen. Von den Nachwirkungen des Terroranschlags von 2002 war nichts mehr zu sehen bzw. zu spüren. Die Touristen stürmen nach wie vor die Insel. Zu der Zeit als wir dort waren, waren ca. 90% der Touristen Australier .. diese hatten nämlich gerade Sommerferien! Dieses Foto zeigt das Denkmal des Terroranschlags auf dem alle Namen der Opfer verewigt sind.



Am kilometerlangen Sandstrand bricht sich eine große Welle nach der anderen .. ideal um surfen zu lernen. Natürlich musste ich das Surfen auch ausprobieren .. und es hat irrsinnig viel Spaß gemacht!! Hab mich auch recht gut geschlagen auf dem Surfbrett .. aber nun weiß ich auch warum die Surfer immer so durchtrainierte Körper haben .. es ist echt verdammt anstrengend!!









Das Nachtleben in Kuta war dann auch sehr genial .. Alkohol ist genauso wie alles andere auf Bali sehr, sehr billig .. die Clubs sind sehr toll aufgebaut und die Leute geben ordentlich Gas.





Am Sonntag Abend sind dann vier Leute aus Singapur nachgekommen. Luca und Roberto aus Italien, Monika aus Kanada und Ipek aus der Türkei. Montags ließen wir's uns dann nochmals am Strand von Kuta gut gehen und am Abend zeigten wir ihnen dann die Klubs Balis.



Dienstag machten wir dann einen Tagesausflug ins Landesinnere. Der Verkehr war anfangs eine Katastrophe .. wir hatten nämlich genau einen religiösen Tag erwischt an dem überall Feiern auf den Straßen vor den Tempeln stattfanden!



Wir stoppten erstmals bei einem der vielen traumhaften Wasserfälle Balis ... ein wunderschönes Naturerlebnis!





Der zweite Stopp war der Tempel Goa Gajah mit der berühmten Elefanten-Höhle .. einer Gebetsstätte der Hindus. Leider fing es dort als wir ankamen gerade sehr heftig zu regnen an .. willkommen in den Tropen kann man da nur sagen ;)







Weiter gings dann in die kulturelle Stadt im Zentrum der Insel namens Ubud. Der nahe gelegene "Monkey Forrest", also der Affenwald, machte seinem Namen alle Ehre. Schon bevor man den Wald betritt wird man mittels Hinweisschilder gewarnt, dass die Affen in diesem Wald sehr aggressiv werden können wenn sie nicht bekommen was sie wollen. Daher entweder gar kein Futter mitbringen oder ihnen das Futter geben wenn sie es bemerken ... denn verstecken hat keinen Sinn .. die räumen dir auch die Taschen aus wenns sein muss!







In diesem Wald sind mehrere alte Tempel gelegen die mittlerweile von den Affen bewohnt werden! Auch die Brücken und Wege sind sehr interessant gestaltet und schauen inmitten eines Regenwaldes einfach toll aus.





Als nächstes schauten wir uns dann die berühmten Nass-Reis-Terrassen an. Ein unglaublicher Anblick kann ich nur sagen ...







Danach machten wir uns auf den Weg um einen Blick auf einer der vielen aktiven Vulkane auf Bali zu erhaschen. Der Vulkan Batur war zwar zunächst von Wolken eingehüllt, aber nachdem wir in einem der Panorama-Restaurants gegessen hatten, konnten wir ihn dann doch noch in voller Pracht sehen. Ebenfalls eine traumhafte Natur-Kulisse!






Zum Abschluss schauten wir dann noch in einem weitern balinesischen Hindu-Tempel vorbei in dem grad eine abendliche Zeremonie stattfand.









Dienstag Abend wuchs unsere Gruppe dann um weitere zwei Leute an .. Griselda und Amaya aus Spanien stießen zu uns. Am Mittwoch war dann unser Wassersport-Tag! Wir fuhren zum berühmten Strand von Nusa Dua und verhandelten uns einen tollen Preis für ein sehr umfangreiches Tagesprogramm aus. Zunächst begannen wir mit einer Fahrt auf der guten alten Banane. Die war ja schon ganz witzig, wurde aber sofort getoppt nachdem wir eine Fahrt mit dem sogenannten "Flying Fish" hinter uns hatten. Dieser neueste Wassersport-Gag hat es in sich. Aber ich lasse hier lieber Bilder sprechen ......









Weiter gings mit Wake-Boarden ... meiner neuen Leidenschaft! Obwohl es für mich erst das zweite Mal war konnte ich schon große Fortschritte bemerken. Ich fühlte mich auf dem Wakeboard schon wie zu Hause und traute mir schon Sprünge und andere kleinere Tricks zu. Ich war richtig stolz auf mich, dass ich es sogar schon besser konnte als einige von uns die es schon um einiges öfter probiert haben als ich ;)









Das Highlight des Tages kam dann zum Schluss .. Scuba-Diving! Da ich ja leider (noch) keine Tauch-Lizenz besitze musste ich mit einer Tauchtiefe von ca. 8-9 Metern vorlieb nehmen. Wir wurden dabei begleitet von einigen Tauchprofis die uns leiteten und uns mit der Unterwasserkamera fotografierten und filmten. Die Szenerie unter Wasser war dann einfach atemberaubend. Um die Korallenriffe tummelten sich hunderte Fische in den unterschiedlichsten Größen und exotischsten Farben .. einfach traumhaft. Nach diesem Erlebnis steht für mich fest, dass ich so bald wie möglich meine Tauch-Lizenz machen will!









Am Abend machten wir uns dann noch auf den Weg zum berühmten Meerestempel von Pura Tanah Lot. Es handelt sich dabei um einen Tempel der auf einer kleinen, felsigen Insel unmittelbar vor der Süd-West-Küste Balis liegt. Das besondere dabei ist, dass man vom Ufer aus den Sonnenuntergang unmittelbar mit dem Bild des Tempels erleben kann .. die Sonne geht quasi im Tempel unter ;) .... was für ein schöner Ausklang dieses herrlichen Tages!












An unseren letzen Abend in Bali gaben wir dann natürlich noch mal gscheit Gas ;) .. war ja schließlich die letzte gemeinsame Party-Nacht mit den Leuten!



Den Donnerstag, den letzten Tag meiner Bali-Reise, verbrachten wir nochmals am Strand von Kuta. Wir hatten anfangs großes Glück mit dem Wetter .. herrlicher Sonnenschein nochmals zum Abschluss.




Leider änderte sich dass dann am späten Nachmittag schlagartig. Vom Hinterland zogen dicke schwarze Wolken über uns herein. Wir befürchteten schon, dass es demnächst zu regnen anfangen wird .. aber was dann geschah war einfach nur furchtbar. Ohne einem Donner, einem Tropfen Regen oder einer sonstigen Vorwarnung schlug plötzlich ein Bilz ca. 150 Meter neben uns am Strand ein. Wir sind natürlich alle irrsinnig erschrocken weil es soo laut war und der gesamte Strand gleisend hell erleuchtet war. Und plötzlich brachte uns der Wind einen schlimmen Geruch in die Nase ... den Geruch von verbranntem Menschenfleisch. Unmittelbar nach dem Einschlag strömten plötzlich alle Leute in die Richtung des Einschlags und uns war sofort klar .. da is jemand vom Blitz getroffen worden. Zum Glück konnten wir dank der Menschenmassen nie einen Blick auf das Opfer erhaschen, aber wir erfuhren später, dass es sich dabei angeblich um einen der unzähligen Strandverkäufer gehandelt haben dürfte der mit einer Metalbox herumgelaufen ist. Angeblich hat er den Blitzeinschlag leider nicht überlebt. Tja, leider kann sowas auch im Paradies passieren ......

Letztendlich war es aber eine wirklich traumhafte letzte Reise. Bali war ein würdiger Abschluss meines Aufenthalts in Süd-Ost-Asien. Ich kehrte dann Donnerstag spät Abends gemeinsam mit dem Andy zurück nach Singapur wo wir dann noch zwei Tage Zeit hatten um die letzten Angelegenheiten zu erledigen ehe es am Samstag Abend zurück nach Österreich ging. Ich bin nun seit Sonntag Vormittag wieder im Land der Berge ... und habe mich auch schon einigermaßen an die extrema Klima-Veränderung gewöhnt.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen die regelmäßig auf meinem Blog geschaut haben und meine Erlebnisse in Asien mitverfolgt haben. Ich hoffe, dass ich euch mit meinen Bildern und Berichten Freude bereiten konnte und euch natürlich auch a bissal eifersüchtig machen konnte *gg*!

PS.: Die restlichen Bali-Fotos findet ihr natürlich wieder in meiner Foto-Galerie!

Dienstag, 27. November 2007

Hong Kong & Macau

Nachdem die letzen Wochen sehr durch Uni-Stress geprägt waren da die diversen Projekte fertiggestellt werden mussten war es nun mal wieder an der Zeit eine Reise anzutreten. Am Donnerstag, den 22. November hob unser Flieger früh morgens in Richtung Hong Kong ab ... natürlich hatten wir wieder durchgemacht .. schlafen hätte sich einfach nicht ausgezahlt ;) Diesmal war ich mit meinem Studienkollegen, dem Andy und einer Freundin von ihm, Julia, unterwegs. Sie befindet sich gerade auf Weltreise und besuchte uns zuvor schon in Singapur.

Auf unserer Busfahrt vom Flughafen in Richtung Stadt-Zentrum waren wir schon sehr beeindruckt von den unzähligen, riesigen Wohnkomplexen die nebeneinander in den Himmel ragten. Sehr groß können die Wohnung darin wohl nicht sein! ... Und natürlich sind die Straßen Hong Kongs übersät mit einem Meer von unzähligen Werbetafeln ...





Unser Übernächtigkeit zeigt sich dann gleich bei unserer ersten Entscheidung .. wir nahmen das erstbeste Zimmer in einem Guesthouse ohne lange zu überlegen .. wir dachten "ja wir sind dort ja eh nur zum schlafen" .. aber in Wahrheit war dieses Loch sogar zum Schlafen etwas zu grindig!
Wir machten uns dann jedenfalls auf den Weg in Richtung Hong Kong Island ... ja, auch mir war es nicht wirklich bewusst, dass sich die Stadt Hong Kong über mehrere Inseln erstreckt! Das pulsierende Herz der Stadt liegt jedenfalls auf der Hauptinsel die per Fähre oder U-Bahn öffentlich erreicht werden kann. Wir entschieden uns natürlich für die Fähre um den Flair und die Aussicht auf die Skyline von Hong Kong zu genießen.





Nachdem wir uns etwas umgeschaut hatten ging es dann mit der Peak Tram hoch auf einen der "Hausberge" der Stadt .. zu einer Aussichtsplattform die einem einen Ausblick auf die Stadt ermöglicht der schlichtweg atemberaubend ist.





Abends durften wir uns natürlich nicht die berühmte tägliche Lichter-Show entgehen lassen. Eine auf Musik abgestimmte Laser-Show entlang der Skyline von Hong Kong .. einfach wunderschön anzuschauen! Als wenn nicht schon genug Lichter überall blinken würden *gg*!
Vom Energieverbrauch wollen wir hier ja lieber gar nicht zum reden anfangen ...





Am nächsten Tag verließen wir dann unsere erste Unterkunft und suchten uns etwas wesentlich besseres auf der Hauptinsel. Anschließend erkundeten wir das pulsierende Leben der Stadt ... wir schlenderten durch die diversen Viertel, kämpften uns durch die Menschenmengen im Zentrum und machten diverse Shopping-Center unsicher.



Abends überzeugten wir uns dann in Lan Kwai Fong, dem Fortgeh-Viertel, davon, dass Hong Kong auch Nachts eine Weltstadt ist. Es war verdammt viel los in dieser Gegend .. Bars, Clubs, usw. waren alle überfüllt .. und die Preise waren sehr gesalzen .. wir machten noch das beste daraus und gingen in einen Club mit einer All-you-can-drink-Aktion um umgerechnet ca. 20 Euro ... da wären sich in anderen Bars gerade mal zwei Biere ausgegangen um diesen Preis!



Am Samstag machten wir uns dann auf den Weg nach Macau. Leider Gottes hatten wir riesen Pech mit der Fähre ... es fahren ca. alle 15 Minuten Fähren ins rund eine Stunde entfernte Macau .. doch gerade an diesem Tag waren als wir um 11 Uhr hinkamen alle Fähren bis 15.30 Uhr komplett ausgebucht. Angeblich war speziell das Tennis-Spiel Federer - Sampras welches an diesem Nachmittag in Macau stattfand einer der Gründe für diesen enormen Ansturm. Leider wurde dadurch unser Zeitplan ziemlich über den Haufen geworfen. Letztendlich kamen wir dann um 16.30 Uhr in Macau an wo dann die Immigration nochmals ewig dauerte. Die Katrin, eine Freundin aus Wien, die ihr Auslandssemester in Macau verbringt, konnte uns dann aber doch noch wohlbehalten in Empfang nehmen.



Sie hatte uns in der Zwischenzeit schon ein Hotelzimmer reserviert ... nachdem wir dort unser Zeug abgeladen hatten zeigte sie uns dann Macau ... eine Stadt der Kontraste! Auf der einen Seite viel Kultur durch die portugiesische Kolonialzeit und auf der anderen Seite die Welt der Casinos und Hochhäuser.





Macau wird auch das Las Vegas Asiens genannt .. nicht zu unrecht meiner Meinung nach. Macau ist derzeit die einzige Stadt in der Glücksspiel erlaubt ist. Wie auch Hong Kong ist Macau eine sogenannte Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China .. d.h. sie gehören zwar zu China haben aber eine eigene Regierung und eigene Gesetze. Singapur ist jetzt dann übrigens das zweite Land Asiens in dem Glücksspiel erlaubt sein wird .. in den nächsten Jahren sollen einige riesige Casinos in Singapur eröffnet werden!







Nachdem Stadtrundgang trafen wir uns mit ein paar von Katrins Studienkolleginnen und gingen zunächst gemütlich was trinken. Anschließend gings dann noch in einen der Nachtclubs der hauptsächlich von Touristen und Expats bevölkert war. Wir feierten natürlich bis in die frühen Morgenstunden ;)





Sonntags gings dann wieder retour nach Hong Kong wo wir uns auf einer weiter entfernten Insel die berühmte Buddha-Statue ansehen wollten. Die Reise dorthin erwies sich dann als äußerst mühsam und ermüdend ... aber letztendlich schafften wir es dann doch noch. Die beeindruckende Szenerie machte dann jedoch den Aufwand auf jeden Fall wett ... eine riesige Buddha-Statue am Gipfel eines Berges, umgeben von einer wunderschönen Gegend.









Danach stressten wir uns dann zum Flughafen wo wir unsere Maschine zurück nach Singapur zum Glück pünktlich erwischten. Jetzt werden wir dann die letzten Tage in Singapur mit Sightseeing verbringen ... es gibt ja doch noch einiges zu sehen in dieser Stadt ;)
Am Donnerstag gehts dann ab nach Bali für eine Woche ... ja und dann ist das Abenteuer leider schon vorüber und ich werde die Heimreise ins kalte Österreich antreten!

Mein nächster Bericht wird sich dann also um meine Erlebnisse in Bali drehen .... einstweilen könnt ihr euch auf meiner Foto-Galerie die restlichen Fotos von Hong Kong & Macau ansehen! ;)

PS.: auch die Fotos vom Singapore Zoo & Night Safari sind bereits online!

Montag, 5. November 2007

Thailand - Koh Samui / Vollmond-Party / Koh Phi Phi

Am Donnerstag den 25. Oktober hob am Abend unser Flieger nach Phuket ab. Wir waren auf diesem Flug in Summe 18 Exchange Studenten ... unser gemeinsames Ziel ... die Vollmond-Party auf Koh Phangan!!

In Phuket angekommen, organisierten wir uns zwei kleine Busse die uns zur Fähre nach Koh Samui bringen sollen. Die Fahrt dauerte rund 5 Stunden ... schlafen war leider so gut wie unmöglich in diesem Bus. Um 7 Uhr morgens erreichten wir dann endlich nach einer einstündigen Fähren-Fahrt die Insel Koh Samui. Dort hatten wir bereits vorab Zimmer in einem netten Hotel an der Ost-Küste der Insel gebucht, wo auch schon einige andere Austauschstudenten am Tag zuvor angecheckt hatten.









Um Kraft zu tanken für die Party am Abend legten wir uns dann erst mal ein paar Stunden ins Bett. Um 6 Uhr abends nahmen wir dann ein Speed-Boot zur Nachbarinsel Koh Phangan ... wo die legendäre Vollmond-Party jedes Monat zu Vollmond am Strand von Haad Rin stattfindet. Zunächst stärkten wir noch unseren Magen mit einem deftigen Abendessen .. und dann machten wir uns auf den Weg zum Strand. Was uns dann dort erwartete war einfach ein Wahnsinn .. entlang eines fast 600 m langen Strandes befindet sich ein Club neben dem anderen und jeder Club hat eine Bühne am Strand aufgebaut und beschallt den Bereich vor sich mit genialer Musik. In der Hauptsaison kommen zu dieser Party angeblich ca. 50.000 Leute ... da es diesmal aber zuvor geregnet hatte und es nicht wirklich die Hauptsaison ist schätze ich, dass in etwa 25.000 Leute dort waren. Und diese 25.000 gaben ordentlich Gas! Von meiner Universität waren in Summe ca. 60 Austauschstudenten dort ... da war natürlich Spaß vorprogrammiert ;)









Wir feierten die ganze Nacht durch bis Sonnenaufgang und fuhren dann schwer erledigt um 8 Uhr morgens zurück nach Koh Samui. Der Samstag war dann natürlich eher zur Regeneration gedacht .. ausschlafen, essen, Insel erkunden, etc. Am Abend gingen wir dann nur gemütlich in eine nette Bar um uns ein bisschen Live-Fußball zu gönnen.

Am Sonntag machten wir uns dann früh morgens auf den Weg nach Krabi um von dort aus eine Fähre nach Koh Phi Phi zu nehmen. Die gesamte Prozedur zog sich dann leider endlos in die Länge. Ein Problem nach dem anderen mussten wir lösen und die Zeit rannte uns davon. Wir kamen dann letztendlich doch noch in Koh Phi Phi an .. leider erst gegen 4 Uhr Nachmittags .. wodurch wir von diesem Tag halt nicht mehr wirklich viel hatten. Aber wir machten das beste daraus und suchten uns zunächst eine tolle Unterkunft mit tollem Ausblick, erkundeten anschließend die Umgebung und ließen dann den Abend mit einem all-you-can-eat BBQ-Essen und einem chilligen Beisammensein in einer Strand-Bar ausklingen.





Am nächsten Tag bin ich dann sehr früh aufgestanden um mir den Sonnenaufgang von einem der Aussichtspunkte anzusehen. Leider konnte man den Sonnenaufgang nicht perfekt mitverfolgen weil ein weiterer Hügel und die dicken Wolken den Ausblick schmälerten. Dennoch war die Aussicht einfach unglaublich. Vor allem wenn man diese Bilder dann mit dem Bildern nach dem verheerenden Tsunami von 2004 vergleicht.


Meine Aufnahme vom Aussichtspunkt .. es war grad Ebbe, daher ist rechts alles so trocken!


Eine Aufnahme vom 26. Dezember 2004 als eine der Wellen auf Koh Phi Phi traf.



Die Verwüstung nach dem Tsunami ... rund 850 Menschen wurden getötet (Zahl der Vermissten: 1300). In Phi Phi Village auf der Hauptinsel Phi Phi Don wurden etwa zwei Drittel der Gebäude zerstört.

Unter dem Link http://www.metacafe.com/watch/465403/tsunami_thailand_koh_phi_phi_island/ findet ihr ein Video, welches die unglaublichen Auswirkungen des Tsunamis auf diese Insel zeigt ...

Wir wollten dann eigentlich am Montag noch eine Runde mit dem Motorboot drehen um uns die berühmten Strände und Buchten der Insel anzusehen .. dies sollte eigentlich das Highlight des Aufenthalts in Koh Phi Phi werden .. leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es begann zu regnen und die Wellen waren zu hoch für die Motorboote. Daher blieb uns nichts anderes übrig als die Fähre zurück nach Phuket zu nehmen. Am Abend hatten wir dann unseren Flug zurück nach Singapur.

Alles in Allem war es ein sehr aufregendes und interessantes Wochenende in Thailand .. auch wenn das Wetter leider nicht immer mitspielte wird mir dieses verlängerte Wochenende sicher immer in Erinnerung bleiben! ;)

Freitag, 19. Oktober 2007

Vietnam & Cambodia

Letztendlich habe ich mich nun entschieden für meine Reise durch Vietnam und Cambodia (=Kambodscha) keinen Reisebericht zu erstellen ... ich habe auf dieser Reise einfach zu viel erlebt ... und lasse daher nur die unzähligen Bilder inklusive Kommentare für sich sprechen.

Aber wenn ich wieder zu Hause bin kann ich euch ja persönlich meine Erlebnisse auf dieser Reise schildern ;)

Hier ein paar Highlights:


Vietnam - Hanoi


Vietnam - Hoa Lu






Vietnam - Halong Bay


Vietnam - Ho Chi Minh City (alter Name: Saigon)


Cambodia - Phnom Penh


Cambodia - am Weg nach Siem Reap




Cambodia - Angkor Wat

Ich hoff ich hab euch auf den Geschmack gebracht .. also schauts in meine Galerie ;)

Montag, 1. Oktober 2007

Bangkok (Thailand)

Mittwoch-Abend: Party ...... Donnerstag früh Morgens: Abflug nach Bangkok -> Anzahl der geschlafenen Stunden: 0

So hat die Reise nach Bangkok begonnen .. nach einer durchzechten Nacht hob unser Tiger Airways Flieger um ca. 6 Uhr Früh am Donnerstag den 27. September ab. Der Flug dauerte rund zwei Stunden lang in denen ich natürlich versuchte ein bisschen Schlaf zu bekommen. Am Flughafen angekommen machten wir uns auf die Suche nach einer Möglichkeit in die Stadt zu gelangen. Wir entschieden uns schließlich für den Express-Bus der direkt ins Stadt-Zentrum fährt.

Während dieser Fahrt konnten wir schon die ersten Eindrücke sammeln ... Bangkok ist eine riiiiesige Stadt, zwischen extrem alte Gebäude mischen sich moderne Wolkenkratzer und der Verkehr ist eine Katastrophe! ... Wir benötigten für die Fahrt von rund 30 km knapp 2 Stunden da fast jede Straße komplett verstopft war.




Schließlich sind wir an unserem Ziel angekommen .. die berühmt berüchtigte Kao San Road .. eine Straße die das wohl beliebteste Ziel für alle Rucksack-Touristen in Bangkok ist. Kaum aus dem Bus ausgestiegen wurden wir schon von allen Seiten angequatscht ob wir nicht ein Taxi, eine Unterkunft oder ein bisschen "Spaß" brauchen *g* ... wir entschieden uns dann doch auf eigene Faust eine Unterkunft zu finden .. und unser erster Versuch hat auch gleich bestens gepasst. Andy und ich schauten uns ein Zimmer im "Four Sons Place" an und waren sehr überrascht über den guten Zustand des Zimmers ... daher entschieden wir uns dieses Zimmer mal für eine Nacht zu nehmen ... um umgerechnet ca. 6 Euro pro Nacht, pro Person ;)

Somit konnten wir dann mal die Gegend erkunden .. wir spazierten die Kao San Road runter und ließen den besonderen Flair und die teils schrecklichen Gerüche auf uns einwirken ... auf der ganzen Straße herrscht Markt-Atmosphäre .. vor den "Geschäften" reiht sich noch zusätzlich ein kleiner Stand an den nächsten .. und bekommen kann man dort so ziemlich alles .. nur halt keine originalen Waren ;)

Kao San Road bei Tag ....

... und bei Nacht ...


Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten erkundeten wir die nähere Umgebung rund um die Kao San Road ... viele kleine Straßen und Gassen, noch mehr runtergekommene Geschäfte und überall Taxi und Tuk Tuk Fahrer die einen zu einer Rundfahrt überreden wollen. Natürlich musste ich auch ein paar Sachen einkaufen .. einige T-Shirts die nach Verhandlungen pro Stück nur umgerechnet 4 Euro kosteten und einen neuen 60-Liter Tramper-Rucksack um umgerechnet 16 Euro *g*

Abends machten wir nur einen kurzen Abstecher in eine Cocktail-Bar in der Nähe unseres Hostels ... unser Bett sehnte sich aber schon sehr nach uns daher gingen wir schon bald zurück aufs Zimmer ... der Schlafbedarf war halt doch schon sehr sehr groß!

Am nächsten Vormittag erkundeten wir dann das alte Stadtzentrum ... wir marschierten mit einem Stadtplan in der Hand munter drauf los um zunächst zu einer Bootsanlegestelle am Chao Phraya River zu gelangen ... erschwerende Umstände für ausgedehnte Fußmärsche in dieser Stadt: SMOG, LÄRM, GESTANK und Zebrastreifen ohne Fußgängerampeln ... seeeehr lustig ;)

Die Fahrt mit dem Express-Taxi-Boot, welches ständig den Fluss rauf und runter fährt und regelmäßig an Anlegestellen halt macht, war recht interessant ... man konnte im Vorbeifahren viele Eindrücke erhaschen ... unterschiedliche Bauweisen, vom Einsturz bedrohte "Häuser", viele Tempelanlagen .... und ein sehr, sehr dreckiger Fluss ..


Wir erkundeten Chinatown, gingen dort durch etliche enge "Markt-Gassen" in denen die Hölle los war und schwitzten dabei was das Zeug hält. Danach wollten wir den Grand Palace, die größte Tempelanlage in Bangkok, besuchen .. jedoch hatten wir an diesem Tag kein Glück weil er auf Grund einer Veranstaltung für Touristen geschlossen war .. außerdem hätten wir mit einer kurzen Hose sowieso nicht rein dürfen.

Also entschlossen wir uns einen Standortwechsel durchzuführen .. und dazu ließen wir uns erstmals auf eine Fahrt mit einem der berüchtigten "Tuk Tuk's" ein .. diese Moped-artigen Taxis geben ärger Gas, halten genau gar nichts von Verkehrsregeln und bieten somit eine abenteuerliche Fahrt durch die Straßen Bangkoks an, die Seinesgleichen sucht ;) ... leider hatten wir uns mit dem Fahrer auf einen Deal eingelassen den wir etwas missinterpretiert hatten .. die Fahrt war deshalb so billig weil wir einen Zwischenstopp bei einem Schneider machten der uns zu einem Verkaufsgespräch einlud und uns maßgeschneiderte Anzüge andrehen wollte ... wir kamen aber letztendlich doch wieder lebend und ohne einem neuen Anzug aus dem Laden raus! ... der Fahrer bekommt für diese Zwischenstopps von der Regierung Benzin-Gutscheine, da die Qualität der einheimischen Schneider-Betriebe promotet werden soll .... naja was solls, schließlich bezahlten wir für diese Fahrt im Endeffekt nur umgerechnet 30 Cent ;)



An unserem Ziel angekommen schauten wir uns zunächst ein paar Tempeln und Regierungsgebäude an ... einer der Tempeln war der sogenannte "Wat Benchama Bophit", ein sehr prunkvolles Gebäude ...


... und da der "Dasit Zoo" gleich in der Nähe war entschieden wir uns spontan auch diesen zu besuchen ... und das hat sich durchaus ausgezahlt ... ein alter, aber netter Zoo mit vielen verschiedenen Tierarten und einem großen Reptilien-Areal.



Anschließend machten wir noch ein paar Einkaufszentren unsicher die wir diesmal aber mit einem normalen Taxi erreichten! ... in den Shopping-Malls war ich dann sehr überrascht, dass die Preise keineswegs so billig waren wie dies immer behauptet wird ... die Preise waren durchaus vergleichbar mit österreichischen Preisen.

Abends machten wir wieder einige Bars in der Kao San Road unsicher ... vor allem eine Sportbar mit Live-Musik, Go-Go-Girls und riesiger Leinwand mit Live-Fußball hatte es uns sehr angetan! Einige Standortwechsel und einige Biere später endeten wir dann natürlich noch beim 24-Stunden geöffneten McDonalds um uns ein komplettes BigMac-Menü um umgerechnet 2,20 Euro schmecken zu lassen ;)



Am Samstag fuhren wir dann in ein riesiges Einkaufszentrum namens "Siam Paragon" um uns dort die "Siam Ocean World" anzusehen ... die modernste und größte Aquarium-Anlage Asiens mit über 20.000 verschiedenen Spezies. Ein absolut faszinierender Ausflug in eine traumhafte Unterwasserwelt kann ich nur sagen!! .. das Highlight war ein Glas-Tunnel der unter einem riiiesigen Aquarium durchführt .. tolles Erlebnis!





Nach einigen weiteren Shopping und Sight-Seeing-Unternehmungen machten wir uns Abends auf dem Weg in die Sukhumvit-Gegend ... diese "bessere" Gegend der Stadt beherbergt einige coole Clubs, Pubs, "Bars" und Shopping-Zentren ... und wie überall waren auch dort sehr sehr viele Touristen unterwegs.

Sonntags statteten wir dann abschließend dem Grand Palace einen Besuch ab ... diesmal mit langer Hose! ;) .... eine sehr, sehr eindrucksvolle, riesige und pompöse Tempelanlage .. Gold wohin man nur blickt .. und wiederum irrsinnig viele Touristen. Es ist mit Sicherheit eine der Sehenswürdigkeiten die man in Bangkok gesehen haben muss!





Schlussendlich machten wir uns Sonntag-Nachmittag dann wieder auf den Weg zum Flughafen ... im Gepäck unsere Einkäufe und Wäsche die den Bangkok-Gestank komplett angenommen hatte ...

In Summe war Bangkok auf jeden Fall eine Reise wert ... eine Reise in eine extreme Stadt .. extrem in jeder Hinsicht!

Sämtliche Fotos findet ihr natürlich wieder in meiner Galerie .... mein nächster Eintrag wird nun etwas auf sich warten lassen ... am Donnerstag geht die nächste Reise los ... Vietnam und Kambodscha stehen in den nächsten 1 1/2 Wochen auf dem Programm!!!

Dienstag, 18. September 2007

Bintan Island (Indonesien)

"Relaxen" .. das war die Devise von Freitag den 14. bis Sonntag den 16. September ... und zwar wollten wir uns an einem der herrlichen Strände der indonesischen Insel Bintan die Sonne auf den Bauch scheinen lassen ...... leider machte uns dabei aber letztendlich das Wetter einen Strich durch die Rechnung, wie man auch auf den Fotos teilweise erkennen kann. Die Sonne ließ sich nicht so oft blicken wie wir es gehofft hatten und zwei, drei mal gab es zwischendurch auch noch einen tropischen Regenschauer ...





Aber Andy und ich machten natürlich das beste daraus. Wir erkundeten die Gegend, genossen die herrliche Natur um uns herum und trotzten dem schlechten Wetter. Bei Sonnenschein wären die Bilder sicher noch eindrucksvoller geworden und das kristallklare Wasser wäre noch besser zur Geltung gekommen .. dennoch denke ich, dass man erkennen kann, dass es sich um ein sehr schönes Fleckchen Erde handelt. ;)



Zur Erklärung für jene die es genau wissen wollen ... die Insel Bintan ist nur rund 50 km in südlicher Richtung von Singapur entfernt und gehört zu Indonesien. Wir sind mit einer Fähre nach etwa einer Stunde Fahrzeit auf der Insel angekommen wo wir uns dann erstmal einen weiteren Stempel in unseren Reisepass abgeholt haben! ...



Übernachtet haben wir an diesem Wochenende im Nirwana Beach Club im Nord-Westen der Insel. Unser Zimmer war eine Hälfte eines kleinen Strand-Häuschens .. sehr, sehr nett ;) .. rund um uns herum Natur pur .. Affen gleich neben den Hütten, Eidechsen und Geckos hat man überall erblicken können und sogar ein Leguan hat bei einem Spaziergang unseren Weg seelenruhig gekreuzt.





Gleich am Freitag machten wir dann einen kurzen Ausflug in eine nahe gelegene Ortschaft wo es einige Shops gab .. Souvenirs, Ramsch aber auch Lebensmittel .. die Preise aber sehr sehr an Singapur-Verhältnisse angepasst. Daran erkennt man halt, dass die Hauptkundschaft aus Singapur kommt .. man brauchte nicht mal sein Geld in indonesische Rupiah zu wechseln, da überall Singapur Doller angenommen wurden.

Am Freitag und Samstag Abend besuchten wir dann die sehr stylisch eingerichtete Strandbar "La Luna". Dort war zwar speziell am Freitag nicht sehr viel los, aber immerhin gab es einen großen Flachbildschirm mit einigen Sportkanälen ;) .... an dieser Stelle sei erwähnt, dass es mich immer wieder aufs neue fasziniert, welche Begeisterung und Euphorie hier bezüglich Fußball und vor allem der englischen Premier League herrscht ... Fußball hat in dieser Gegend der Welt mittlerweile einen irrsinnig hohen Stellenwert eingenommen .. egal ob in Singapur, Malaysien oder Indonesien .. überall ist im speziellen der englische Fußball ein Thema .. daran erkennt man, dass sich die Marketing-Aktivitäten der großen englischen Vereine im asiatischen Raum (Testspiele, Turniere, Merchandising, ...) eindeutig bezahlt gemacht haben.



Am Samstag war dann etwas mehr los und wir haben sogar zufällig zwei Austauschstudentinnen aus Frankreich und Dänemark getroffen die auch an unserer Universität studieren. Vor allem die betrunkenen Gäste aus Singapur waren sehr witzig zu beobachten .. man glaubt gar nicht wie diese Leute aus sich herausgehen können wenn sie wollen (oder genug gsoffen haben *g*). Ein spezieller Drink wurde dort vor allem gerne getrunken .. man könnte sagen es ist eine sehr elegante Weiterentwicklung eines B52 ... aber seht selbst ....



... getrunken wird dann aus dem untersten Glas in dem sich der brennende Alkohol sammelt!

Am Sonntag gings dann mit der Fähre wieder zurück nach Singapur .... Resümee: ein netter Ausflug mit vielen neuen Eindrücken, der bei schönerem Wetter sicher noch um einiges interessanter gewesen wäre. Aber das Wetter kann man halt leider nicht beeinflussen (immerhin hat es hier sowieso immer um die 30°C .. egal ob es bewölkt ist oder regnet)

Jetzt stehen mir jedenfalls mal zwei sehr arbeitsreiche Wochen ins Haus .. einige individuelle Arbeiten und Präsentation müssen abgearbeitet werden ..

Die restlichen Bilder von diesem Trip sind natürlich wieder in meiner Galerie zu finden! .. ein Blick lohnt sich immer ;)

Mittwoch, 12. September 2007

Malaysien - Malacca & Kuala Lumpur

Malaysien ... der erste Trip! Von 8. bis 10. September waren wir in Malaysien unterwegs. Es war ein Trip, der von einem Club der SMU aus speziell für Austauschstudenten organisiert wurde. Folglich waren wir rund 80 Studenten aus aller Welt die diese Busreise mitmachten. Für mich war es sozusagen der Startschuss für diverse Reisen .. und in erster Linie der beste Weg um die vielen Leute besser kennen zu lernen!

Wir machten uns also am Samstag um ca. 7.30 Uhr mit zwei Bussen auf den Weg nach Malaysien. Am Grenzübergang folgten dann strenge Kontrollen .. es lief aber alles ohne Probleme ab. Wir fuhren 3 Stunden lang auf einer Autobahn in Richtung Norden .. die Gegend war sehr eintönig, aber sehr grün und sehr viele Palmen und tropische Wälder. Schon an der Raststation merkte man, dass man nicht mehr in Singapur war .. sehr viel Dreck, Hygiene ein Fremdwort und keine Verbotsschilder *g*

Unser erstes Ziel erreichten wir dann um die Mittagszeit .. Malacca. Ein Stadt mit derzeit rund 400.000 Einwohner und einer sehr langen Geschichte. Die Stadt stand im Laufe der Zeit unter portugiesischer, holländischer und britischer Herrschaft und diese Einflüsse kann man überall in der Stadt erkennen. Spezielle die Holländer hinterließen ihre Spuren sehr eindrucksvoll mit einigen alten Gebäuden und dem Roten Platz. Die ganzen Geschichten die wir dort zu hören bekamen will ich hier jetzt lieber nicht wiedergeben .. ich schreib eh so schon zu viel ;)



Melacca besitzt auch ein sehr gut erhaltenes Chinatown wo man mehrere chinesische Tempel bewundern kann .. unter anderem auch den 1645 gegründeten Cheng Hoon Teng-Tempel, der angeblich der älteste chinesische Tempel in Südost-Asien ist. Die protzige und imposante Bauweise der alten Tempeln und vor allem die Atmosphäre lassen sich leider durch Fotos nur schwer einfangen.



Nachdem wir dann noch durch die diversen Ramsch-Läden in Chinatown schauten machten wir uns dann auf den Weg nach Kuala Lumpur.

Wir erreichten die Hauptstadt Malaysiens nach weiteren rund drei Stunden Fahrt. Die Millionenmetropole war schon hell erleuchtet, da es mittlerweile schon dunkel geworden war. Nachdem wir in unserem Vier-Steren-Hotel "CaPITOL" im Zentrum der Stadt eingecheckt hatten und unsere Zimmer bezogen wagten wir einen Blick aus dem Fenster ... und unsere Hoffnung wurde tatsächlich erfüllt .. wir hatten ein Zimmer mit direkten Blick auf die Petronas-Twin-Tower und einen herrlichen Überblick über das Stadtzentrum!



Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben trafen wir uns in der Eingangshalle des Hotels und machten uns mit rund 40 Leuten auf den Weg einen Laden zu finden wo man ein paar Bier kaufen kann. Der 7-Eleven Shop hatte also seine Freude mit uns ;) .. Wir entschieden uns dann, dass wir einen Club aufsuchen werden namens "Zouk" .. man könnte sagen, dass es der kleine Bruder des großen Zouk-Clubs in Singapur ist.



Per Taxi bahnten wir uns den Weg durch die völlig verstopften Straßen Kuala Lumpurs. "Verkehrsregeln" dürfte dort übrigens ein absolutes Fremdwort sein .. dort geht es rund auf den Straßen, das kann man sich nicht vorstellen! Letztendlich kamen wir aber gut beim Club an .. die Taxifahrt hatte in Summe umgerechnet ca. 1,50 Euro gekostet *g* .... Der Club selber war dann zwar leider nicht ganz so billig, aber immerhin etwas billiger als in Singapur. Da wir so viele Leute waren, wurde die Nacht natürlich noch sehr witzig und lange.



Am nächsten Morgen besichtigten wir dann nach dem Frühstück mit sehr verschlafenen Augen einige Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zunächst das alte britische Viertel, dass aber nicht sehr berauschend war. Danach kam aber die Hauptattraktion dran .. der KL-Tower. Der mit 423m derzeit fünft-höchste Fernsehturm der Welt besitzt eine Besucherplattform auf 325m .. und von der hat man wirklich einen atemberaubenden Ausblick über die gesamte Stadt.





Als nächstes fuhren wir zu den Petronas-Twin-Towers .. diese wunderschönen Türme sind mit 452m die höchsten Zwillingstürme der Welt (auch schon vor 9/11). Am Fuße der beiden Türme befindet sich das größte Shopping-Zentrum Kuala Lumpurs, das Suria KLCC.



Nachdem wir dieses Shopping-Zentrum unsicher gemacht hatten fuhren wir auf eigene Faust nach Chinatown um dort in den langen Shopping-Straßen etwas die Markt-Atmosphäre genießen zu können. Ich habe mir zwar leider nichts gefunden, aber viele andere haben ordentlich zugeschlagen bei der zumeist gefälschten Ware.

Am Abend besuchten wir im Anschluss an eine "Aufwärm-Party" in einem der Hotel-Räume (er war mit rund 30 Leuten dann doch etwas zu voll *g*) die schönste Bar die ich je in meinem Leben gesehen habe ... die "Luna-Bar" .. sie befindet sich am Dach (34. Stock) des "Regent Pacific Hotels" rund um einen Pool .. der Ausblick den man dort hatte und die Atmosphäre die dort herrschte war einfach überwältigend!



Am nächsten Morgen machte ich mich mit einer Gruppe von rund 10 Leuten auf den Weg zu den berühmten "Batu Höhlen". Diese alte Hindu-Stätte am Stadtrand sieht man schon von weitem, da man die 43 Meter hohe, goldene Statue eines Hindu-Gottes (Murugan) kaum übersehen kann. Wir besichtigten die Tempel und stiegen dann die 272 Stufen hinauf zu den wunderschönen Höhlen. Diese Höhlen werden auch "Monkey-Caves" also "Affen-Höhlen" genannt .... und das nicht zu unrecht. Die frechen, kleinen Affen sitzen überall rund um die Höhleneingänge herum und sind absolut nicht scheu. Man muss sogar aufpassen, dass sie einem nicht die Kamera aus der Hand reißen, da sie einem wirklich extrem nahe kommen und versuchen einen zu begrapschen. Aber es war schon sehr lustig diese Tier zu beobachten.



Nach einem ausgiebigen Mittagessen traten wir dann die Heimreise an ... knappe sieben Stunden mühsame Busfahrt ... aber es hat sich in jedem Fall gelohnt!

Diese "Kurzversion" des Malaysien-Trips wird natürlich wieder von zahlreichen Bildern in meiner Foto-Gallerie bestens untermalt ;)

Freitag, 7. September 2007

Study Abroad Fair

Am Mittwoch, den 5. September, fand ein sogenannter Study Abroad Fair an der SMU statt. Eine Messe auf der wir Austauschstudenten unsere Länder und Universitäten vertreten durften, um Werbung für unsere Austauschprogramme zu machen. Die einheimischen Studenten hatten dort die Möglichkeit, sich Informationen über ein Austauschsemester aus erster Hand holen zu können.

Wir hatten natürlich kaum Vorbereitungen getroffen für unseren österreichischen Stand .. erst einen Tag vor der Messe organisierte Christine einige Broschüren und Fähnchen von der österreichischen Botschaft. Am Mittwoch dekorierten wir dann unseren Stand mit ausgeschnittenen Bildern und diversen kreativen Einfällen. Die Broschüren die uns die FH über das internationale Büro der SMU zukommen ließen wurden natürlich genauso aufgelegt wie die über Österreich. Die Wiener Unis hatten verhältnismäßig recht wenig Material vorbereitet daher dominierten wir Grazer den Stand ;)



Bei der Dekoration durften natürlich berühmte österreichische Produkte wie Red Bull und Mozartkugeln nicht fehlen. Vor allem die Aufschrift auf den Red Bull Dosen die man hier bekommt hat mich sehr erfreut .. es steht nämlich groß "A Product of Austria" drauf! .. Da lernten an diesem Tag einige internationale Leute etwas dazu .. denn kaum jemand wusste, dass Red Bull in Österreich abgefüllt wird!



Die anderen Länder waren zwar teilweise um einiges kreativer als wir aber das macht ja nix. Die waren halt teilweise auch 15 Leute oder mehr. Am Taiwan-Stand konnte man beispielsweise eine "Nachbildung" des Taipei 101, des höchsten Turms der Welt, bewundern ... *g*



Wir hatten sehr viele Interessenten an unserem Stand .. Österreich dürfte äußerst beliebt sein weil wir so zentral in Europa liegen und man daher sehr schnell viele Länder bereisen kann. Wir machten natürlich äußerst patriotische Werbung und ich denk, dass wir einige Leute durchaus positiv beeinflusst haben.



Alle Fotos zu dieser Messe findet ihr natürlich wieder in meiner Galerie ... im Ordner "SMU".

Jetzt muss ich mal zusammenpacken .. morgen Früh gehts ab nach Malaysien für drei Tage. Ich werde euch nächste Woche darüber berichten!

Montag, 3. September 2007

Pulau Ubin + Zouk

Am Samstag den 1. September haben wir uns spontan dazu entschlossen das schöne Wetter auszunutzen und Pulau Ubin, eine Insel im Nordosten Singapurs, zu erkunden. Nachdem wir uns kurz im Internet schlau gemacht haben wie man dort am besten hinkommt machten wir uns auf den Weg. Per Bus fuhren wir nach Changi Village wo wir zunächst mal in einen riesigen Food Court essen gingen. Gestärkt machten wir uns auf die Suche nach dem Fähren-Terminal.



Von diesem Terminal aus fuhren wir dann mit einer kleinen Fähre, einem sogenannten "Bumboat", um umgerechnet 1 Euro rüber auf die Insel. Nach rund 15 Minuten Fahrt mit schönem Ausblick erreichten wir dann die Insel Pulau Ubin. Gleich unmittelbar nach der Anlegestelle war auch schon ein Radverleih-Stand nach dem anderen ... wir entschieden uns für zwei Mountainbikes die wir für rund 5 Euro den ganzen Tag anmieteten da es der einfachste Weg ist die ganze Insel erkunden zu können.



Mit einem Plan in der Tasche fuhren wir dann einfach mal drauf los .. und schon auf den ersten paar Metern waren wir beeindruckt von der vielfältigen Natur die auf dieser Insel vorherrscht. Die Hauptwege waren zwar leider asphaltiert .. aber Andy und ich versuchten so oft wie möglich die Nebenwege zu nehmen. Und das machte dann richtig Spaß .. über Stock und Stein, durch den Gatsch, durchs Wasser .. einfach spitze!





So erkundeten wir nach und nach die ganze Insel .. die Ost-Küste konnten wir dank eines sehr langen Stegs der rund um die Küste und mitten durch eine Sumpflandschaft führte sehr bequem durchwandern ... von einem sehr hohen Aussichtsturm aus konnten wir dann auch einen Blick über die Insel werfen .. der Ausblick war gigantisch! Nach rund 5 Stunden beendeten wir dann unseren Ausflug durch die exotische Natur dieser Insel. Räder zurückgeben, ab aufs Boot und retour nach Singapur.




Am Abend trafen wir uns dann zunächst mit einem Kärnter, dem Rupert, der an der National University of Singapore (NUS) ebenfalls ein Austauschsemester absolviert. Wir trafen uns mit ihm und ein paar Freunden von ihm (eine Deutsche, ein Kanadier und ein Holländer) bei der Esplanade wo wir eigentlich zunächst was essen und trinken gehen wollten. Wir mussten uns dann aber sofort auf den Weg zum Club "Zouk" machen, da wir erfahren hatten, dass man so früh wie möglich dort sein muss um Karten für diesen Abend bekommen zu können. Beim Club angekommen warteten bereits um 20 Uhr hunderte Leute auf den Kartenverkauf. Der Grund für diesen Auflauf ... Paul van Dyk ... einer der besten DJs der Welt und gleichzeitig einer meiner Lieblings-DJs hat sich für diesen Abend angekündigt.

Nachdem wir endlich unsere Karten und den Einlass-Stempel hatten verließen wir den Club gleich wieder ... wir hatten großen Hunger und Durst und machten uns daher auf den Weg Richtung Boat Quay. Dort waren wir dann rund zwei Stunden bevors wieder zurück zum Zouk ging.

Im Zouk war dann natürlich die Hölle los (das Zouk ist der angesagteste Club Singapurs und in ganz Asien sehr bekannt) ... die Stimmung war speziell ab ein Uhr früh ein Wahnsinn, wenn Paul van Dyk seinen Auftritt hatte. Die sehr geniale Licht- und Soundanlage in diesem Club trugen natürlich zu dieser tollen Stimmung auch noch einiges bei.





Paul van Dyk legte dann unglaubliche 4 Stunden lang bis fünf Uhr früh ein sehr geniales Set auf .. und die Menschenmassen verließen erst den Club als er sich verabschiedete .. man sieht, die Asiaten können ganz schön Gas geben ;)

Alle neuen Fotos findet ihr natürlich wie immer in meiner Foto-Gallerie!!!

Samstag, 1. September 2007

Exchange Student Party + Uni + Ministry of Sound (M.O.S.)

Am Montag den 27. August fand am Abend eine kleine Willkommens-Party für alle Austauschstudenten statt. Ausgerichtet wurde das Ganze von der Studentenorganisation ICON (International Connections) und somit fand die Party auch direkt auf der Uni in einem der Veranstaltungsräume statt.

Es gab gratis Essen und günstiges Bier und die Musik war auch nicht schlecht .. dennoch war diese "Party" leider nicht der Hit ... wir sind daher dann auch schon sehr bald wieder gegangen .. auch deshalb weil wir am nächsten Tag um 8.30 Uhr Vorlesung hatten.

Dienstag und Mittwoch hatten wir dann wieder unsere Vorlesungen an der SMU ... ich wurde auch in dieser Woche darin bestätigt, dass wir durchaus die richtige Auswahl an Kursen getroffen haben. Sehr interessante Themen, sehr gruppenorientierter Lernansatz .. das passt echt sehr gut. Es gibt zwar noch ein paar sprachliche Probleme aber auch an das werden wir uns noch gewöhnen .. damit meine ich im Speziellen die Schwierigkeiten die wir beim Verstehen der Wortmeldungen der einheimischen Studenten haben .. deren Englisch ist teilweise echt schrecklich ...

Am Mittwoch den 29. August hatten wir wie jeden Mittwoch bis 20 Uhr eine sehr stressige und anstrengende Lehreinheit ... daher wollten wir anschließend etwas ausspannen und trafen uns mit Andys Buddy Francis ... sie hat uns versprochen uns das arabische Viertel rund um die Arab Street zu zeigen.

Also machten wir uns auf den Weg in dieses Viertel ... es ähnelt den Vierteln Little India und Chinatown doch sehr .. sehr kleine, alte Häuser .. enge Straßen .. man merkt ganz einfach, dass hier die Wurzeln dieser Stadt liegen. Wir setzten uns dann in ein ägyptisches Restaurant rein und versuchten uns an einem ägyptischen Kebab ... welches jedoch mit dem Kebab, dass es in Österreich gibt nur sehr sehr wenig gemein hatte ... aber es war dennoch sehr lecker.

Anschließend setzten wir uns in eines der vielen kleinen Lokale rein um gemütlich eine Shisha, also eine Wasserpfeife, zu rauchen .. wie es in den arabischen Ländern üblich ist, setzten wir uns dazu natürlich auf den Boden. So saßen wir dann über zwei Stunden lang ganz gemütlich um die Wasserpfeife mit Apfeltabak herum und plauderten mit Francis und ihrer Freundin Priscilla über Gott und die Welt ... aber vor allem über die vielen Unterschiede zwischen Singapur und Österreich.



Den Donnerstag (30. August) nutzten Andy und ich dann um einiges für die Uni aufzuarbeiten und nachzulesen. Um 19 Uhr hatte ich dann noch ein Gruppen-Meeting mit meiner Gruppe aus der New Product Development Vorlesung. In diesem Meeting wurden die ersten Dinge für unser großes Projekt besprochen. Auch hier gab es leider einige Verständigungsprobleme .. dieses "Singlish" kann einen schon in den Wahnsinn treiben. Anschließend hab ich mich dann mit dem Andy getroffen da wieder Party angesagt war ... die Universität richtete einen Freshmen Bash (Willkommensparty für alle Studenten des 1. Semesters) im Ministry of Sound (M.O.S.) aus ... welches immerhin die größte Diskothek Singapurs ist.

Andys Buddy Francis hatte uns schon vorab günstigere Karten für dieses Event besorgt gehabt .. dennoch mussten wir uns in einer sehr sehr langen Schlange vor dem Eingang einreihen. Es war sehr schwer zu sagen wieviele Leute zu dieser Veranstaltung gekommen sind, aber es waren verdammt viele. Das M.O.S. an sich ist eine sehr moderne, farbenfrohe und geräumige Diskothek die über zwei Stöcke geht und zwei verschieden Floors besitzt. In der Haupthalle mit künstlichem Wasserfall wurde hauptsächlich House-Musik aufgelegt ... im 2. Stock spielte es Musik aus aller Welt und den verschiedensten Musikrichtungen.



Die Stimmung im M.O.S. war extrem gut und es kamen dann zu späterer Stunde auch immer mehr Austauschstudenten. In Summe war es eine sehr gelungene Party und die Nacht dauerte noch sehr sehr lange ....



Die aktuellsten Fotos findet ihr natürlich, wie immer in meiner Fotogallerie .. diesmal unter der Rubrik "Party-Time"! Mein nächster Eintrag wird dann das anstehende Wochenende beleuchten ;)

Sonntag, 26. August 2007

Paulaner Bräuhaus + Sentosa Island

Am Sonntag den 26. August waren wir zu Mittag mit einigen Leuten verabredet zum "Brünch" im Paulaner Bräuhaus in der Suntec City. Dort kann man jeden Sonntag für umgerechnet rund 20 Euro drei Stunden lang soviel vom bayrischen Buffet essen wie man will bzw. kann und dazu gibt es die drei Stunden lang noch Paulaner Bier soviel man will.



Der Alex, ein Vorarlberger der derzeit ein Austauschsemester auf der NUS (National University of Singapore) macht, hatte uns eingeladen mit ihm und einigen Leuten von seiner Uni diese Aktion auszunutzen. Da konnten der Andy und ich natürlich nicht Nein sagen ;)

Es war wirklich eine tolle Aktion ... endlich mal wieder Sachen am Teller zu haben bei denen man genau weiß was es ist und wie es schmeckt! Und das Bier war natürlich auch sehr köstlich.

Nachdem wir dort unsere 3 Stunden voll ausgekostet hatten machten wir uns mit ein paar Leuten auf den Weg zur Insel Sentosa ... eine Vergnügungs- und Badeinsel die unmittelbar vor dem "Festland" Singapurs liegt. Um auf diese Insel gelangen zu können muss man entweder mit einer Seilbahn oder einer Schwebebahn rüber fahren. Wir entschieden uns für die Schwebebahn und mussten uns daher zunächst durch das größte Einkaufszentrum Singapurs durchkämpfen .. die Vivo-City. Die Abfahrtsstation der Schwebebahn befindet sich nämlich im obersten Stockwerk dieses Einkaufszentrums.

Das Tagesticket, das quasi gleichzeitig das Eintrittsticket zur Insel ist kostet nur umgerechnet ca. 1,50 Euro ... ein absolut toller Preis. Während der Überfahrt nach Sentosa konnte man dann einige Blicke auf einen Teil des riesigen Container-Hafens erhaschen .. angeblich ist dieser Hafen der größte Container-Hafen der Welt.



Auf Sentoas angekommen kommt man sich schnell vor als wär man wirklich irgendwo in einem Urlaubsparadies. Palmen, Strand, nette Cafes, ..... echt herrlich. Leider merkt man aber dann doch recht schnell, dass diese ganze Idylle fast vollständig künstlich angelegt wurde. Die Insel wurde angeblich ums doppelte vergrößert - dem Meer wurde als sehr viel Land abgetrotzt um hier den Leuten ein kleines Paradies zu schaffen.



In Summe ist dieses Vorhaben auch wirklich toll geglückt .. man fühlt sich wirklich sehr schnell sehr wohl. Das einzige was die "Urlaubsidylle" etwas trübt sind die riesigen Containerschiffe die sich in einiger Entfernung auf den Hafen zu bewegen ... aber man gewöhnt sich auch daran.

Ich denke wir werden noch des Öfteren nach Sentosa kommen um die Sonne, den Strand und das Meer etwas zu genießen .. und angeblich ist hier auch am Abend einiges los .. mal schauen!

Samstag, 25. August 2007

Chinatown + Financial District + Merlion Park

Heute, am Samstag den 25. August, machten sich Andy und ich auf den Weg ins Stadtzentrum um das schöne Wetter auszunutzen und uns ein paar Sehenswürdigkeiten mal genauer anzusehen. Nachdem der Freitag leider total verregnet war, zeigte heute die Äquator-Sonne wieder ihre ganze Kraft ...

Wir fuhren nach Chinatown .. eine Stadt in der Stadt könnte man fast sagen. Dieses Viertel ist jener Ort, an dem Singapur vor Ewigkeiten als Handelsplatz seinen Anfang nahm. Die Regierung investierte angeblich in den letzten Jahren sehr viel Geld um die alten Häuser dieser Gegend zu renovieren und den den damit verbundenen Flair aufrechtzuerhalten.



Sobald man die ersten alten, kleinen Häuser sieht fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Man blickt zurück und sieht nur moderne Hochhäuser .. man sieht nach vorne und denkt man hat eine Zeitreise gemacht. Das Treiben auf den Straßen, die vielen kleinen Geschäfte und das Marktfeeling welches man hier erlebt ist einfach einzigartig. An den vielen kleinen Ständen versuchen meist ältere Chinesen einen für verschiedenste Kleinigkeiten und teilweise auch Ramsch zu begeistern.

Es gibt in Chinatown natürlich auch unzählige Essens-Möglichkeiten ... aber mitten unter all den chinesischen Ständen befindet sich ein Stand mit dem man wohl überhaupt nicht rechnet .... ein österreichischer Würstlstand! Ein echter Österreicher hinterm Tresen, eine echte Käsekrainer am Grill und eine Landkarte von Österreich auf der mit einem roten Marker all jene Stellen markiert sind aus denen schon Österreicher den Wüstelstand besucht haben. Nun sind auch der Bereich rund um Klein-Harras und der Bereich rund um Passail (wo der Andy herkommt) rot markiert ;)



Nach den vielen kulturellen Einflüssen die auf uns in Chinatown eingeprasselt sind, marschierten wir zu Fuß durch den angrenzenden Financial District. Dieses Viertel steht im völligen Kontrast zum benachbarten Chinatown .... hier reiht sich ein neues Hochhaus ans andere. In dieser Gegend kommt man sich beinahe wie in einer amerikanischen Großstadt vor.



Nachdem wir quer durch dieses Zentrum der Finanzwelt marschiert waren kamen wir am Singapore River an. Den Bereich der sich "Boat Quay" nennt kannten wir bislang nur von unseren nächtlichen Streifzügen .. er machte aber auch am Tag ein durchaus gutes Bild. Die Lokale direkt am Wasser und die tolle Aussicht wirken sehr idyllisch. Auch sehr viele moderne Kunstwerke sind entlang des Wassers zu finden .. wie diese extrem "fette" Taube ...... *g*



Wir gingen entlang des Singapore Rivers weiter in die Richtung in der der berühmte Merlion Park liegen soll. Diese Touristenattraktion konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen ... es handelt sich dabei nämlich um einen Park, der direkt am Meer liegt und der eine große und eine kleine Statue des Wahrzeichens von Singapur beherbergt. Der Merlion ist ein Fabelwesen, dass halb Fisch und halb Löwe ist und unter anderem auch im Wappen meiner Universität, der SMU, zu sehen ist. Was mich aber wesentlich mehr beeindruckt hat als diese Statue, ist der wunderbare Ausblick den man von diesem Punkt aus hatte. Man konnte die gesamte Marina Bay und Teile des Hafens von dort aus einsehen .... in meiner Fotogallerie findet ihr wie immer die Fotos dazu! ;)


Freitag, 24. August 2007

Die ersten Vorlesungen

Für alle die auf Grund meiner bisherigen Berichte vielleicht dachten "macht der nur Urlaub da drüben" ... NEIN ... hiermit trete ich den Gegenbeweis an ;)

Am Dienstag den 21. August hatte ich um 8:30 Uhr im Seminarraum 3.2 der Lee Kong Chian School of Business (eines der Gebäude der SMU) meine erste Vorlesung namens "New Product Development". Die Seminarräume an der SMU sind sehr überschaubar und halbkreisförmig angelegt. Das Konzept der SMU ähnelt dem einer Fachhochschule in Österreich. Zwar kann sich jeder Student im Prinzip seine Vorlesungen selbst aussuchen und hat kein fix vorgegebenes Programm, aber es dürfen je Modul nur maximal 50 Leute daran teilnehmen. Es ist alles keine Massenveranstaltung wie an vielen anderen Unis.

Mein Vortragender, ein Inder namens Kapil Tuli, machte von Anfang an einen sehr netten, witzigen Eindruck auf mich. Die Lehrveranstaltung dauerte bis 11:45 Uhr und entsprach in Summe ganz meiner Vorstellung. Wie angekündigt wurde sehr viel diskutiert und es war in keiner Minute Langeweile zu verspüren. Für die diversen Projekte und Gruppenarbeiten die es im Laufe dieses Semesters zu erledigen gilt mussten wir uns dann noch Gruppen suchen. Der Vortragende legte dabei sehr viel Wert darauf, dass gerade die Austauschstudenten die aus einem Land kamen sehr gut aufgeteilt waren. Daher bin ich nun mit einem Inder, einem Italiener und zwei Mädels aus Singapur in einer Gruppe. Ich hoffe halt, dass die Zusammenarbeit gut funktionieren wird und dass wir gut miteinander auskommen werden.

Am Dienstag Nachmittag hatte ich dann meine zweite Vorlesung namens "World Travel & Tourism". Andy und ich waren anfangs etwas irritiert, weil wir scheinbar die einzigen Austauschstudenten in diesem Kurs waren und sich irgendwie keiner der Asiaten zu uns setzen wollte. Die Vorlesung verlief aber dann sehr interessant und war durchaus unterhaltsam. Es wurden dann auch hier sofort Gruppen gebildet für das ganze Semester, wobei wir hier nicht selber entscheiden konnten mit wem wir in eine Gruppe gehen wollten. Die Einteilung hatte der Vortragende schon vorab getroffen und so bin ich nun mit einer Indonesierin, und einem Jungen und einem Mädl aus Singapur in einer Gruppe. Mit denen hab ich mich dann aber auf Anhieb bestens verstanden, wenn es auch teilweise etwas schwer fällt alles zu verstehen, denn das Singapur-Englisch (es wird auch liebevoll "Singlish" genannt) ist teils echt eine Katastrophe. Bis zur nächsten Vorlesung müssen wir nun auch gleich eine kurze Präsentation auf die Beine stellen .. bin schon sehr gespannt drauf ;)

Damit war der erste Tag auf der Uni auch schon wieder vorbei ... viele neue Eindrücke und interessante Einblicke waren da dabei.

Am Mittwoch hatte ich dann Nachmittags meinen dritten Kurs .. "Visual Design for Marketing" .. von diesem Kurs habe ich mir eigentlich im Vorfeld am meisten erwartet ... und wurde leider etwas enttäuscht.
Ich hatte mir erwartet, dass wir in diesem Kurs vor allem die Grundlagen der Foto-Nachbearbeitung mit Adobe Photoshop erlernen werden anhand von selbst geschossenen Fotos und dem Ziel Werbungen zu kreieren. Wir wurden aber direkt ins kalte Wasser gestoßen. Nach einer kurzen Einführung in einen Design-Stil der sich "Space" nennt, wurden Gruppen gebildet und wir bekamen sofort die Aufgabe innerhalb von zwei Stunden eine komplette Werbung auf die Beine zu stellen. Unser Auftraggeber sei das Büro für Studentenverbindungen und wir sollen für sie je eine Werbung für die Zeitung und eine für ein Plakat erstellen. Wir sollten also rausgehen, uns ein Konzept erarbeiten, die passenden Fotos schießen und dann aus diesen Fotos mit Hilfe des Photoshops aussagekräftige Werbebilder machen. Das war dann Stress pur .. niemand hatte mit sowas gerechnet, aber da mussten wir durch. Wir gingen an die Arbeit und schafften es im Endeffekt auch ... aber vor allem meine Grundkenntnisse im Photoshop wurden in dieser Stresssituation sehr ausgereizt .. und ich stieß an meine Grenzen.

Nach dieser Vorlesung war ich zunächst mal etwas unglücklich, dass es nicht so war wie ich es mir vorgestellt hatte. Doch am nächsten Tag wurde mir dann klar, dass ich in dieser Vorlesung dafür andere positive Dinge erlernen bzw. üben kann ... und zwar zum einen das kreative Denken und zum anderen das Arbeiten unter Stress. Ich werde einfach das beste daraus machen und dann passt das schon!

Ich meld mich wieder nach dem Wochenende mit meinem nächsten Bericht!

Sonntag, 19. August 2007

Firework Celebrations 2007 + 1. Party-Wochenende

Am Fr. den 17. August fand in Singapur ein besonderes Ereignis statt. Im Zuge der Feierlichkeiten rund um den 42. Geburtstag Singapurs (9. August) gab es an der Marina Bay ein riesiges Feuerwerk. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, daher machten wir uns am Abend auf den Weg ins Stadtzentrum.

Die Menschenmassen die dort unterwegs waren kann man sich gar nicht vorstellen. Tausende Menschen drängten sich in Richtung Marina Bay. Beim Marina Square belagerten unzählig viele Menschen die Treppe zu diesem riesigen Einkaufszentrum um einen guten Blick auf das bevorstehende Spektakel zu erhalten. Wir kämpften uns allmählich vorwärts in Richtung Uferpromenade. Irgendwann war jedoch Schluss, da gab es kein Vorankommen mehr.



Leider konnte ich daher auch keinen Blick auf die riesige Tribüne und die riesige schwimmende Bühne erhaschen die am Uferrand extra für solche Ereignisse errichtet wurden. Angeblich waren mehrere 100.000 Menschen an diesem Abend dort unterwegs.



Als dann das Feuerwerk losging war die Stimmung enorm. Die Asiaten sind in der Ausdrucksweise ihrer Begeisterung sehr extrem .... überall kreischten die weiblichen Zuseher los als wenn jeden Moment Elvis von den Toten auferstehen würde. Sogar die Männer schrien und kreischten ...

Ich versuchte so viele schöne Fotos wie möglich schießen zu können und genoss die tolle Stimmung. Vor allem vor der Kulisse dieser tropischen Großstadt mit ihren Hochhäusern und Palmen war es ein tolles Erlebnis.



Nach dem Feuerwerk setzten sich die Menschenmassen wieder in Bewegung .. daher fiel es uns verdammt schwer in der Gruppe zusammenzubleiben und uns den Weg in Richtung Boat Quay durchzukämpfen. Es dauerte sehr lange aber letztendlich kamen wir doch noch an unserem Ziel an.

In einem Lokal warteten schon drei Dänen (Freunde unserer WG-Kollegen) die uns diesen Geheimtipp gaben. In diesem Lokal gibt es nämlich 3L-fassende Biersäulen zu einem hervorragenden Preis. Die Aussicht von diesem Lokal direkt am Singapur-River ist zudem noch atemberaubend wodurch das Lokal wie geschaffen für uns ist. Daher verbrachten wir dann dort einige Stunden mit anregenden Unterhaltungen und einigen Bieren.



Zu späterer Stunde wechselten wir dann noch in einen Jazz-Club der in unmittelbarer Nähe zu unserem Lokal gelegen ist. Die Live-Musik dort war spitze und auch die Stimmung hat gepasst.

In Summe war es wiedermal ein toller Abend in Singapur .. ich hoffe es werden noch einige folgen ;)

Mehr Fotos findet ihr wie immer in meiner Fotogallerie (die wird wesentlich öfter upgedatet als dieser Blog hier!!)

Freitag, 17. August 2007

Party Time

Am Montag den 13. August erkundeten wir erstmals das Nachtleben in Singapur. Gemeinsam mit unseren dänischen Mitbewohnern machten wir uns auf den Weg zu einer Einweihungsparty einer anderen Wohnungsgemeinschaft mit dänischer Beteiligung.

Nach langer Suche fanden wir letztendlich doch noch das Apartment in der Innenstadt Singapurs. Dort waren schon rund 20 andere Austauschstudenten in einer sehr großzügigen Wohnung versammelt. Die Wohnung wird von drei Schweizer Burschen und drei dänischen Mädels bewohnt. Die Party entwickelte sich in ein ständiges Kommen und Gehen von Austauschstudenten aus aller Welt.



Zu späterer Stunde machten wir uns dann noch mit einem Teil der Leute auf in eine Bar am Clarks Quay namens "The Pump Station". Ein recht netter Laden mit Live Musik. Leider hat man dort sofort gemerkt, dass das Fortgehen hier nicht wirklich billig ist. Die Preise sind in etwa vergleichbar mit unseren europäischen Preisen.

Das Vergnügungsviertel Clarks Quay direkt am Singapore River ist echt ein Wahnsinn. Wie man auf dem unteren Bild auch erkennen kann sind die Straßen alle mit einem riesigen "Schild" überdacht das in verschiedensten Farben beleuchtet wird. Die Clubs und Bars die dort nebeneinander zu finden sind wirken alle recht interessant, also werden wir dort sicher noch des Öfteren unterwegs sein.




Am Mittwoch den 15. August waren wir dann zum ersten Mal so richtig unterwegs am Abend. Mittwochs ist angeblich der beste Tag um in Singapur Party zu machen, da in diesem Tag immer überall Aktionen zu finden sind.

Zunächst wollten wir in den Club namens "Insomnia" .. leider war dieser bereits komplett überfüllt und die Queue also die Warteschlange war endlos lange. Da wurde uns klar, dass hier die Uhren scheinbar etwas anders ticken. Im Gespräch mit ein paar Einheimischen erfuhren wir dann, dass es in Singapur üblich ist schon um 20 Uhr herum fortzugehen und dass die meisten Clubs schon um 3 Uhr wieder schließen. Daher müssen wir unser normales Verhalten scheinbar um rund 3 Stunden vorverlegen .. wir werden uns auch daran gewöhnen!

Am Weg in Richtung Clark Quay trafen wir dann zufällig einige Austauschstudenten der NUS (National University of Singapore). Da diese bereits eine Ahnung hatten wo sie hingehen werden folgten wir ihnen. So landeten wir schließlich in einem Club namens "dbl 0" (gesprochen "Double O"). Wie wir feststellten handelt es sich dabei um einen der günstigsten Clubs der Stadt vom Trinken her und es waren sehr, sehr viele Austauschstudenten anzutreffen.

Die Nacht dauerte noch verdammt lange ... wie es sich halt gehört fürs erste mal gscheit Fortgehn ;)


Dienstag, 14. August 2007

Little India

Am Montag machten wir uns ziemlich früh auf den Weg zur Universität um uns dort ein Dokument abzuholen welches wir für die Beantragung unseres Studentenpasses bzw. -visums benötigen. Das internationale Büro, welches im Administration Building der SMU liegt, war zu dieser Zeit schon voll gestopft mit rund 15 anderen Austauschstudenten die alle das selbe wie wir wollten. Während der Wartezeit konnten wir so schon erste Kontakte zu Leuten aus vielen verschiedenen Ländern knüpfen.

Nachdem wir diese administrativen Tätigkeiten erledigt hatten, fuhren wir mit der MRT zwei Stationen weiter nach Little India. Dieser Teil der Stadt ist extrem kontrastreich .. sowohl in architektonischer als auch in kultureller Hinsicht. Sofort beim Aussteigen aus der MRT erkennt man, dass man am Ziel angekommen ist, weil plötzlich rund um einen herum fast nur indische Menschen sind.

Nachdem wir zunächst noch einem Shopping Center einen Besuch abstatteten, welches rein aus Geschäften für elektronische Geräte besteht, schlenderten wir anschließend bei brütender Hitze durch Little India. Wie überall in Singapur ist auch hier sehr viel los ... sowohl was Autos als auch Menschen betrifft. Zwischen modernen Hochhäusern stehen hier viele kleine, alte und schäbige Häuser in denen vorwiegend Kleider-Stoffe verkauft werden. Wir besuchten die sogenannte Sultan-Moschee welche die größte Moschee Singapurs ist. Ein sehr prunkvoller Bau mit viel Gold und edlen Stoffen ausgestattet. Als wir reinschauen wollten mussten wir zunächst natürlich unsere Schuhe ausziehen und uns dann auch noch eine Robe überziehen da wir zu kurze Kleidung trugen. Innen drinnen war gerade nicht viel los im Gebetsraum, aber es war schon sehr eindrucksvoll.



Als Kontrast zu diesen alten Gebäuden steht am Rande Little Indias ein wunderschönes Gebäude namens "Lassale" .. es beherbergt unter anderem das College of the Arts, also eine Hochschule der Künste und Gallerien usw. Das Bild unterhalb und die weiteren Bilder in meiner Gallerie zeigen wie stylisch dieses Gebäude ist. Im offenen Zwischenraum wurde ein künstlicher Rasenplatz angelegt auf dem gerade zu der Zeit zu der wir dort waren eine Band ein Konzert gaben ... coole Sache kann ich nur sagen!





In Little India besuchten wir auch die Bugis Street .. die größte Marktstraße Singapurs. Man kann sich die Gerüche die dort auf einen einwirken gar nicht vorstellen .. es ist wirklich teilweise fast nicht auszuhalten. Aber man bekommt dort wirklich so ziemlich alles. Angefangen von exotischen Früchten, bis hin zu Kleidung und elektronischer Ware. Christine kaufte auch ein paar der seltsam aussehenden Früchte die wir dann sehr vorsichtig probierten .. einige waren echt lecker, andere konnten unseren Geschmack überhaupt nicht treffen. Aber es war eine Erfahrung wert kann man sagen .. genauso wie der Besuch in Little India an sich!


Erste Eindrücke

Noch am selben Abend unserer Ankunft in Singapur erkundeten wir die Gegend rund um unser Apartment. Wir marschierten die lange Upper East Coast Road entlang und sammelten so unsere ersten Eindrücke in Singapur.

Am ersten Blick konnte man erkennen, dass sich Singapur den Titel "die sauberste Stadt der Welt" wirklich redlich verdient hat. Man sieht so gut wie nirgends ein Stück Papier oder sonstigen Müll auf den Straßen oder Grünflächen ... man sieht so gut wie kein schmutziges Auto .. alles ist auf Hochglanz poliert und wird ständig gereinigt.

Auf unserer Suche nach einem Supermarkt wurden wir schnell fündig .. und auch zum Essen hatten wir bald etwas gefunden. In einem Food-Court nahmen wir unsere erste sehr interessante Mahlzeit zu uns ... es wahr sehr billig aber auch sehr lecker! In solchen Food Courts hat man meist die Qual der Wahl und steigt aber immer sehr billig dabei aus. Die Gerüche und der Lärm sind zwar meist sehr extrem, aber das macht nichts.

Wir machten uns dann noch auf den Weg Richtung Küste/Strand .. dort entdeckten wir eine besondere Attraktion ... eine riesige Kabel-Wasserski-Anlage .. um das verstehen zu können müsst ihr euch die Fotos in meiner Gallerie inkl. Kommentar ansehen ;)

Am Strand roch es leider extrem nach Öl und Teer .. der sehr nahe gelegenen Hafen macht das Baden hier leider unmöglich .. daher werden wir wenn wir baden gehen wollen beispielsweise auf eine der vorgelagerten Inseln ausweichen müssen ...

Am Sonntag den 12. August machten wir uns auf den Weg ins Stadtzentrum. Unmittelbar vor unserem Apartment fahren Doppeldecker-Busse auf direktem Weg in Richtung Zentrum. Die Fahrten sind recht billig .. vor allem das elektronische Kartensystem ist sehr angenehm .. man besorgt sich eine sogenannte EZ-Link Karte, lädt dort Geld rauf und kann damit alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen .. man hält sie einmal beim Einsteigen und einmal beim Aussteigen an den Sensor .. dann erfolgt die Abrechnung je nach zurückgelegter Strecke bzw. nach Anzahl der Stationen.

Im Stadtzentrum angekommen stiegen wir bei der Suntec-City aus um diesen riesigen Gebäude-Komplex zu erkunden ... 5 Hochhäuser sind hier kreisförmig angeordnet und in der Mitte befindet sich der angeblich größte Springbrunnen der Welt. In diesen Gebäuden befinden sich Büros und aber auch eines der größten Einkaufszentren der Stadt ... es ist wirklich einfach riiiiiiesig!!!



Von Suntec-City aus gingen wir weiter in die Richtung unserer Universität die nicht allzu weit entfernt liegt. Auf dem Weg dorthin kamen wir an unzähligen pompösen Hotels vorbei und wir mussten feststellen, dass es hier so gut wie keine Gebäude gibt, in dem es kein Einkaufszentrum in den unteren Etagen gibt ... die Vielzahl an Geschäften ist einfach unglaublich.

Auch das Überqueren der Straßen ist nicht gerade einfach .. daher gibt es Viele Unterführungen und Passagen in denen natürlich wieder ein Geschäft neben dem anderen ist.

Als wir am Gelände der Uni ankamen waren wir äußerst beeindruckt .. in Mitten der Stadt breitet sich die Universität auf einem riesigen Gelände aus .. eine Mischung von extrem modernen Gebäuden und sehr vielen Grünflächen .. leider konnten wir noch nicht rein, weil wir noch keinen Studentenausweis haben. Aber der erste Eindruck ist echt überwältigend!




Am Sonntag Abend machten wir uns dann mit unseren dänischen Wohnungskollegen auf den Weg zur Orchard Road .. DIE Einkaufs- und Vergnügunsstraße in Singapur. Dort gingen wir ins Kino um uns den Film "Das Bourne Ultimatum" mit Matt Damon anzusehen. Das Kino befand sich im 8. Stock eines riiiiesigen Einkaufszentrums wie ich es noch selten gesehen hatte.

Alles in allem kann man sagen, dass ich von den ersten Eindrücken hier in Singapur sehr überwältigt bin ... es ist echt eine traumhafte Stadt die scheinbar extrem viel zu bieten hat.

Um noch mehr Einblicke in meine Erlebnisse hier erhalten zu können, solltet Ihr euch die Fotos in meiner Gallerie ansehen ... der Link befindet sich auf der rechten Navigations-Seite!!

Danke übrigens für die ersten ganz lieben Kommentare!!! Ich freue mich echt über jede Meldung von euch!

LG, aus Singapur!

Martin

Sonntag, 12. August 2007

Anreise

Am 10. August 2007 war es also so weit ... wir brechen auf in das Abenteuer namens "Singapur"!

Der Stress der letzten Tage hatte bereits seine Spuren hinterlassen (2 Fieberblasen), aber nun konnte das Abenteuer beginnen. Am letzten Drücker wurden noch die restlichen Utensilien verstaut und dann ab zum Vienna International Airport.

Natürlich waren wir viel zu früh dort, aber da man ja nie wissen kann ob es irgendwo Staus oder sonstige Probleme bei der Anfahrt gibt, war dies entschuldbar. Nachdem auch meine drei StudienkollegInnen (Andy & Christine aus der Steiermark und die Christine aus Kärnten) am Flughafen eintrafen und wir unser Gepäck eingecheckt hatten setzten wir uns noch mit unseren Lieben ins Irish Pub auf ein Abschieds-Bier.

Aller Abschied ist schwer und so fiel es auch mir alles andere als leicht als ich Abschied nehmen musste von meiner Kathi und meinen Eltern. Mit Wehmut auf der einen Seite und Neugier und Aufregung auf der anderen verließ ich also meine Liebsten und ging durch die Passkontrolle.

Der Flug von Wien nach Istanbul mit Turkish Airlines startete planmäßig um 18.30 Uhr und nach rund 2 1/2 Stunden Flug erreichten wir unser Zwischenziel in Istanbul. Dort angekommen stellten wir uns darauf ein, dass wir rund zwei Stunden Zeit haben bis zum Weiterflug nach Singapur. Leider mussten wir feststellen, dass dieser Flug eine Stunde Verspätung hatte. Nachdem wir also 3 Stunden am Flughafen von Istanbul verbracht hatten hoben wir im Airbus der Turkish Airlines ab ... unser Ziel in rund 11 Stunden und rund 11.000 km Entfernung: SINGAPUR

Da ich das Glück hatte, den ganzen Flug über eine Mutter mit ihrem Baby neben mir sitzen zu haben, konnte ich so gut wie gar nicht schlafen .. vielleicht war es aber auch die Aufregung in mir, die mich davon abhielt.

Mit rund 1 1/2 Stunden Verspätung landeten wir dann endlich um 17 Uhr Ortszeit (+6 Stunden Zeitverschiebung zur MEZ) im Stadtstaat Singapur. Somit hatten wir den Flug bestens überstanden .. jetzt musste nur noch unser Gepäck wohlbehalten ankommen. Nach einigen bangen Minuten hatten wir dann aber alles in perfekten zustand beisammen und konnten uns auf dem Weg in eine neue Welt begeben.



Der Vater einer unserer Buddies (SMU-Studenten die uns zugeteilt wurden um sich um uns zu kümmern) wartete schon auf uns ... sein Auto war nur leider zu klein um uns und unser Gepäck auf einmal zu befördern. Daher schnappten sich der Andy und ich ein Taxi und machten uns auf den Weg zu der Adresse die wir von unserem Makler erhalten hatten. Nach einer sehr aufregenden Taxifahrt (sehr witziger Fahrstil *g*) erreichten wir unser Ziel sehr bald und unsere ersten Singapur-Dollar wechselten den Besitzer .

Die Wohnung die uns unser Makler zeigte entsprach im Großen und Ganzen seinen Beschreibungen und nach genauer Abwägung aller Vor- und Nachteile entschieden wir uns dafür die Wohnung fix zu nehmen.

Wir wohnen nun in einer Wohnhaus-Anlage mit Pool, Tennis- und Squash-Platz und teilen uns die zweistöckige Wohnung mit 2 männlichen und 3 weiblichen dänischen Austauschstudenten. Ich teile mir ein Schlafzimmer mit dem Andy .. wir haben ein eigenes großes Bad und einen ausreichend großen Schrank .. also sind wir rundum zufrieden. Auch das Internet funktioniert bestens (wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten)!



Am Abend waren wir dann erstmals in der Umgebung unserer Wohnung unterwegs ... aber darüber und über unseren ersten Tag in Singapur berichte ich in meinem nächsten Posting ;)

Die ersten Fotos findet ihr schon in meiner Fotogallerie unter dem Link http://picasaweb.google.com/stauzi .... und viiiiiiiele werden noch folgen!!!

Ich freue mich schon auf eure Kommentare!

Liebe Grüße aus dem extrem dunstigen Singapur,

Martin

Dienstag, 17. Juli 2007

Test-Posting

Mein erstes Posting ....



Ab 11. August 2007 werde ich in Singapur sein .. dann wird diesem Blog mehr Leben eingehaucht werden ;)